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Ob 20, 50 oder 70 Jahre – theoretisch steht uns allen die Welt offen. Den Jungen aber steht sie offener. Es ist ihnen in die Wiege gelegt …

Die neue Freiheit

Jungen Erwachsenen steht heute die ganze Welt mit allen Möglichkeiten offen. Das birgt ungeahnte Freiheiten und Chancen, fordert aber auch einiges.

Text: Barbara Lang

Die große Freiheit hat einen Platz: irgendwo zwischen Schulabschluss und Festanstellung, zwischen „Start ins Leben“ und Familiengründung. Wenn man jung, voller Power und Träume ist und ungebunden, dann steht einem die Welt offen. Erst heute ist diese Redewendung wirklich wörtlich zu nehmen: die offene Welt – der Inbegriff für Freiheit. Nahezu überall ist fast alles möglich!

Generation ohne Grenzen

Wer heute zwischen 18 und 30 Jahre alt ist, kennt Freiheit von Kindesbeinen an. Diese Generation hat sich ausprobieren können. Man hatte Eltern, die ihre Kinder rundum unterstützt und gefördert haben. Sie waren in eine Gesellschaft ohne Grenzen eingebettet: Mauer und Deutschlands Teilung gehören zur Geschichte vor dem eigenen Geburtsdatum. Die Abschaffung der Passkontrollen an europäischen Grenzen war ein Erwachsenenthema, als man selbst noch im Kindergarten war. Und der Euro ist schon seit dem Kinder- oder Teeniealter eine grenzübergreifende Währung.

Freunde und Connections in der ganzen Welt zu haben, ist heute keine Ausnahme mehr unter den 20- bis 30-Jährigen.

Über den Tellerrand

Die Welt stand der Generation Y von Anfang an offener als den Generationen davor. Das freie Europa war einfach da und selbstverständlich. Die meisten hatten in jungen Jahren schon mehr Reisen gemacht als ihre Großeltern im ganzen Leben. Klar, dass das Auswirkungen auf das persönliche Selbstverständnis hat: „Hallo Welt, ich komme!“ Ein fernes Land als Arbeitsplatz, Reiseziel oder temporärer Lebensmittelpunkt? Warum nicht? Machen doch viele … So etwas schafft völlig andere Perspektiven: über den Tellerrand hinaus!

„Unsere Welt ist überall und nirgends und sie ist nicht dort, wo Körper leben.“

John Perry Barlow („Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace“, 1996)

Global zu denken sind heutige junge Erwachsene längst gewöhnt. Als Digital Natives mit dem Internet aufgewachsen, war die Entstehung der Sozialen Onlinemedien Teil des eigenen Großwerdens. WhatsApp, Instagram, Blogging & Co. sind ihnen gängige Werkzeuge des Lebens, Liebens und Arbeitens – die dazugehörige Unbegrenztheit sowie die weltweite Vernetzung eine Selbstverständlichkeit. Große Freiheit pur – im Cyberspace, im Leben und in den Köpfen!

Alles ist möglich

Das Zeitalter des „Anything goes“ beinhaltet die freie Wahl – allerdings auch die Qual der Wahl. Einerseits lädt das Füllhorn der Optionen dazu ein, sich hineinzuwerfen, abzutauchen, sich auszuprobieren. Schließlich gehört der stringente Lebensweg, wie es ihn früher einmal gab – mit einmal erlerntem, lebenslang ausgeführtem Beruf am Heimatort und starren zeitlichen Fixpunkten fürs Heiraten, Kinderkriegen und In-Rente-Gehen – längst der Vergangenheit an. Auch gesellschaftliche und moralische Grenzen sind kleiner geworden. Man wäre ja blöd, da nicht alles austesten zu wollen, was möglich ist. Oder?

Warum nicht mal in Australien coachsurfen oder auf der Farm arbeiten? Was früher nur für eine Handvoll Studenten möglich war, ist heute kein große Sache mehr.

Finde dich selbst

Andererseits führt so eine grenzenlose Freiheit bei vielen auch zur Orientierungslosigkeit. Nicht jeder, der da eintaucht, kommt auch wieder hoch. Die schier unendlichen Möglichkeiten erfordern Kompetenz und Mut, einen halbwegs festen Plan, Willen und Ziele. Ansonsten kann man sich schnell verzetteln. Genauso wichtig sind aber auch Flexibilität, Spontaneität, Offenheit und Leichtigkeit.

„Nimm die Welt von der leichten Seite und der Geist wird frei von jeder Last sein.“

Laotse

Ziehen wir also in die Welt, um uns selbst zu finden? Oder müssen wir erst wissen, wer wir sind, um in der Welt bestehen zu können? Auch diese Fragen stellen sich für Millennials nicht so sehr. Die Welt ist einfach da und offen – hineinzugehen ist die natürliche Konsequenz. Nur die Art zu gehen unterscheidet sich. Die Mutigen halten sich an das Motto „Einfach mal machen“ – und finden erstaunlich oft Gleichgesinnte und Mitstreiter, mit denen sie neue, experimentelle Lebens-, Wohn- und/oder Arbeitsformen erschaffen. Und damit eine neue Kultur der Freiheit.

Stand: September 2019

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