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Warum Sie diesen
Artikel lesen sollten:

Zu spät erkannt oder falsch behandelt, hat Diabetes fatale Folgen. Wir unterstützen Sie mit einem optimal abgestimmten Behandlungsprogramm.

Diabetes erkennen und behandeln

Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes. Über sechs Millionen sind bereits betroffen und es werden jährlich ca. 300.000 Menschen mehr.

Diabetes, auch Zuckerkrankheit genannt, ist auf dem Weg, zur neuen Volkskrankheit Nummer 1 zu werden. Die meisten Betroffenen haben Typ-2-Diabetes, der oft viel zu spät diagnostiziert wird. Die Folgen eines nicht oder schlecht behandelten Diabetes sind gravierend. Die Dunkelziffer wird auf zwei Millionen Menschen geschätzt.

Die Erkrankung ist häufig mit negativen Gefühlen besetzt. Viele verbinden damit einen schlechten Lebensstil mit falscher Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht. Die Entstehungsmechanismen und erblichen Veranlagungen sind aber komplex. Diabetes ist bereits gut erforscht und wird immer besser verstanden. Damit erhöhen sich auch die Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung.

Was ist Diabetes?

Es gibt zwei Haupttypen des Diabetes. Der Typ-1-Diabetes tritt in der Regel schon im Kindes- oder Jugendalter auf. In diesen Fällen ist die Bauchspeicheldrüse geschädigt und es wird kein oder nur sehr wenig Insulin produziert. Beim Typ-2-Diabetes dagegen, auch „Altersdiabetes“ genannt, wird das Insulin von den Körperzellen immer schlechter aufgenommen und verwertet. Diese Stoffwechselerkrankung führt dazu, dass sich im Blut Zucker ansammelt. Etwa 90 % der Betroffenen haben Typ 2.

Der Typ-2-Diabetes hat ganz unterschiedliche Ausprägungen, die auch von individuellen Faktoren beeinflusst werden. Manche Menschen brachen nur ein wenig ihren Lebensstil anpassen. Etwas weniger Gewicht und mehr Bewegung haben häufig schon einen positiven Einfluss auf die Blutzuckerwerte. Andere Menschen dagegen brauchen dauerhaft eine Behandlung mit Tabletten oder Insulin. Für diese Gruppe ist es besonders wichtig, ihre Erkrankung zu verstehen und zu wissen, was sie selbst für ihre Gesundheit tun können.

Regelmäßige Kontrollen und eine gute Einstellung verhindern Folgeschäden.

Diese Symptome sollten Sie aufhorchen lassen

Diabetes ist anfangs nicht spürbar. Es kann Jahre dauern, bis Beeinträchtigungen deutlicher werden. Daher ist es wichtig, regelmäßig die Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen. Treten bestimmte Symptome auf, ist ein Arztbesuch anzuraten.

Diese Symptome können auf einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel hinweisen:

• starkes Durstgefühl
• häufiges Wasserlassen
• Müdigkeit und Antriebsschwäche
• Übelkeit
• Schwindel

Anhand der Anamnese und einer Blutuntersuchung kann der Arzt feststellen, ob ein Diabetes vorliegt.

Folgen eines unbehandelter oder schlecht eingestellten Diabetes

Je später ein Diabetes erkannt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von Folgekrankheiten, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Im Mittelpunkt steht daher, das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren. Schlecht oder gar unbehandelt ‌hat Diabetes dramatische Folgen: Die Komplikationsrate für Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall ist ca. 2- bis 3-fach erhöht. Pro Jahr werden als Folge des Diabetes 40.000 Beine, Füße oder Zehen amputiert, rund 2.000 Menschen erblinden. Diabetes ist die häufigste Ursache dafür, dass Menschen regelmäßig zur Dialyse müssen. Lebenserwartung und Lebensqualität der Patienten sind dadurch deutlich vermindert.

Wir unterstützen Sie

Die beste medizinische Versorgung ist für uns selbstverständlich. Falls bei Ihnen ein Diabetes diagnostiziert wird oder in der Vergangenheit festgestellt wurde, unterstützen wir Sie mit unserem Behandlungsprogramm BKK MedPlus

BKK MedPlus
ist ein spezielles Programm für unsere Versicherten, die an Diabetes Typ 2 erkrankt sind. Es sorgt für eine optimale Zusammenarbeit aller an einer Behandlung Beteiligter. Dies wurde gemeinsam mit anerkannten Experten entwickelt und basiert auf den aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob das Programm für Sie in Frage kommt. Die Teilnahme ist für Sie kostenlos.

Ausführliche Informationen zum Thema Diabetes finden Sie auch unter gesundheitsinformation.de vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Stand: September 2018

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